The One


  1. Ø 0
   2001
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Filmhandlung und Hintergrund

The One: SF-Actionfilm, in dem Martial-Arts-Superstar Jet Li in diversen Paralleluniversen gegen sich selbst antreten muss.

Nicht nur die Welt, die wir sehen, existiert. Jeder Mensch führt weitere Leben in unterschiedlichen Paralleluniversen, die einander nie berühren. Nie? Fast nie. Bösewicht Yulaw (Jet Li) ist als Dimensionsagent eigentlich zuständiger Man in Black für die Ordnung im Chaos. Doch er entdeckt, dass er göttliche Kraft gewinnt, je mehr Parallel-Existenzen seiner selbst er gewaltsam ausschaltet. 123 Morde später steht er vor seiner schwierigsten Aufgabe: dem frisch verheiraten und äußerst kampfsportlichen Sheriff Gabriel aus L.A. (auch Jet Li).

Verwirrt? Nicht doch. Wenn Regisseur James Wong („Final Destination„) Actionunterhaltung auf höchstem handwerklichen und artistischen Niveau liefert, darf der Zuschauer die Logik-Goldwaage auch mal daheim lassen. Party-Time!

So schwer lässt sich die Balance in den 123 Paralleluniversen der Welt aufrecht erhalten, dass ein offizielles Büro, das Multiverse Bureau of Investigation, mit dieser Aufgabe betraut wurde. Als der sinistre MBI-Agent Yulaw sich auf den Weg macht, seine 122 Alter Egos zu töten, wird er von zwei ehemaligen Kollegen gejagt. Doch Yulaws erbitterster Feind ist sein Gegenpart Gabriel.

In den diversen Paralleluniversen gibt es jeweils eine Ausgabe ein und desselben Menschen. Als der verbrecherische Beamte Yulaw herausfindet, dass er durch den Tod seiner parallelen Existenzen jeweils an Macht gewinnt, beschließt er, all seine anderen Ichs auszuschalten. Er will zum gottgleichen Wesen aufsteigen und das All beherrschen. 123 Alter Egos tötet er in Folge, bis nur noch der Sheriff Gabriel aus Los Angeles übrig bleibt. Der erfreut sich natürlich inzwischen auch extremer Körperkraft und erweist sich als würdiger Finalgegner.

Nachdem er in diversen Paralleluniversen 122 Alter Egos getötet hat, bekommt es der verbrecherische Beamte Yulaw im letzten Kampf mit Sheriff Gabriel aus Los Angeles zu tun. Martial-Arts-Spektakel mit Hongkong-Hero Jet Li, der hier vielfach gegen sich selbst antreten muss.

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Kritikerrezensionen

  • Es kann nur einen geben! Der aus der „Highlander“-Saga bekannte Slogan passt in Hinsicht mancher Plotpunkte auch auf den Science-Fiction-Actioner „The One“ mit Hongkong-Superstar Jet Li („Kiss Of The Dragon“). In seinem vierten Hollywoodfilm – einer Mischung aus „Terminator“, „Timecop“ und „Demolition Man“ – ist das Highlight, dass Li im Showdown in Doppelausführung mit sich selbst kämpft. Seine Fangemeinde wird das akrobatische Testosteron-Ballet zu schätzen wissen, auch wenn Puristen wie schon bei „Romeo Must Die“ die „Matrix“-inspirierten Effekte als Verwässerung seines blitzschnellen Streetfighting-Stils bemängeln werden.

    Regisseur und Drehbuchautor (in Zusammenarbeit mit Glen Morgan) James Wong, der sein Debüt mit dem Teenhorror „Final Destination“ gab und etliche Episoden der SciFi-Serie „Akte X“ inszenierte, baut die Prämisse von einem „Multiversum“ auf. In einem „Raumschiff Enterprise“-ähnlichen Vorspann wird erklärt, dass ein und die selbe Person in verschiedenen Inkarnationen in mehreren Paralleluniversen existiert. Ein ehemaliger Dimensionsagent namens Yulaw (Li) hat herausgefunden, dass er durch den Tod einer seiner Parallelexistenzen an Macht gewinnt. Er beschließt, seine anderen Ichs auszulöschen, um so als der Einzige mit gesteigerter (Schlag)Kraft schließlich zu einem gottgleichen Wesen aufzusteigen. Im Schnellverfahren hakt Wong Yulaws 122 bisherige Morde in einer amüsanten Montage ab, in der Lis diverse Inkarnationen, die vom Gefängnisinsassen über einen Dandy zum Rasta reichen, vorgestellt werden. Schließlich verbleibt nur noch Sheriff Gabriel, der mit seiner Frau T.K. (Carla Gugino aus „Spy Kids“) in Los Angeles lebt. Gabriel erfreut sich erhöhter Körperkraft und ist so ein würdiger Opponent für seinen Killer-Kontrahenten. Eine Erklärung für das Amok laufende Alter Ego erhält Gabe von Dimensionsagent Roedecker (Delroy Lindo, der schon in „Romeo Must Die“ mit Li spielte) und Funsch (Jason Statham aus „Snatch“), die Yulaw in eine Strafkolonie verfrachten wollen. Aufgrund der miesen Machenschaften Yulaws findet sich Gabe alsbald als Mordverdächtiger und hat so nicht nur den Killer, sondern auch die Polizei auf den Fersen.

    Der große Showdown findet in bewährter „Terminator“-Tradition in einer Funken sprühenden Fabrik statt und bietet verhältnismäßig geradlinige Kampfsportaction mit Hand und Fuß(-Kante). Li überzeugt mit seinem beträchtlichen Martialarts-Können. Aber wenn er nicht in seinem Actionelement ist, wirkt seine schauspielerische Leistung, wie die vieler seiner Kollegen (man denke an Van Damme oder Seagal), eher hölzern. Im Original wird dies durch seine limitierten Englischkenntnisse noch zusätzlich betont. Während Hongkong-Ikone Jackie Chan („Rush Hour 2“) ähnliche Probleme mit humorvollen Onelinern und originellem Slapstick entkräftet, erscheint Li in seinen Filmen oft zu ernsthaft und steif – bis er in die Vollen gehen darf. Wie bei fast allen Li-Filmen wurde die Stuntchoreographie von Cory Yuen beigesteuert, der für die Darstellung der übermenschlichen Kraft seines Helden auf Drahtseiltricks und computergenerierte Spezialeffekte (in einer Szene vermöbelt Yulaw einen Cop zwischen zwei von ihm gestemmten Motorrädern) zurückgreift. Geschwindigkeitsmanipulationen sorgen für „Matrix“-Effekte, die ihren Teil zum Videospiel-Look der Fightsequenzen beitragen. Ein Rapmetal-lastiger Soundtrack rundet den futuristische Adrenalinactioner mit der entsprechenden Klanguntermalung ab. ara.

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